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Press release ¤ Information de presse

DECHEMA e.V.
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D-60486 Frankfurt am Main
Telefon (069) 7564-0
Telefax (069) 7564-201
E-Mail:
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01.08.2003
Kontakt/Contact:
Dr. Christina Hirche
Tel. ++49 (0) 69 / 75 64 - 2 77
Fax ++49 (0) 69 / 75 64 - 2 72
e-Mail:

DECHEMA-Kolloquien im Oktober / November 2003

 

Biotransformation mit Designer-Bugs für industrielle Anwendungen

16. Oktober 2003, 15 Uhr, DECHEMA-Haus in Frankfurt/M.

 

Moderne mikrobiologische Verfahren werden zunehmend auch bei industriellen Anwendungen eingesetzt. Dr. M. Wubbolts von DSM Research in Geleen/NL, referiert über die Herstellung von Feinchemikalien durch Mikroorganismen. Über Anwendungen und Perspektiven der Ganzzell-Biokatalyse berichtet Dr. S. Buchholz, Degussa AG in Hanau. Dr. T. Spellig von der Schering AG in Berlin stellt moderne mikrobiologische Verfahren in Wirkstoffsynthese und Wirkstoffentwicklung vor. Prof. H. Sahm vom Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich, zeigt neue Perspektiven der Biotransformation durch Gentechnik auf. Die Diskussionsleitung übernimmt Prof. Maria-Regina Kula, München.

 

Von der Tumordiagnostik bis zum Therapie-Monitoring

21. Oktober 2003, 15 Uhr, Biotechnologiepark Luckenwalde

 

Dieses Kolloquium befaßt sich mit neuen Ansätzen bei der Ermittlung der individuellen Tumorerkrankung und dem Therapie-Monitoring. Dr. J. Hoheisel vom DKFZ in Heidelberg berichtet über Micorarrays zur Tumordiagnostik. Mit der chipbasierten DNA-Methylierungsdiagnostik befaßt sich Dr. K. Berlin von der Epigenomics AG, Berlin. Prof. M. Dietel von der Charité der Universität der Berlin beschäftigt sich mit der Array-Diagnostik in der Pathologie. Dr. U. Traugott von der Europroteome AG in Hennigsdorf begibt sich auf die Suche nach Tumormarkern für Frühdiagnostik und nach validierten Targets. Dr. J. Hoheisel vom DKFZ in Heidelberg leitet die Diskussion.

 

Molekularbiologische Nachweisverfahren in der Lebensmitteltestung

23. Oktober 2003, 15 Uhr, DECHEMA-Haus in Frankfurt/M.

 

Über Pathogenitätsmechanismen bei lebensmitteltoxikologisch relevanten Bakterienstämmen berichtet Prof. P. Steinberg von der Universität Potsdam. Dr. Kornelia Berghof-Jäger von der BioteCon Diagnostics GmbH in Postdam referiert über molekulare Diagnostik von pathogenen lebensmittelrelevanten Organismen. Mit der allergologischen Bedeutung und Nachweisverfahren von versteckten Allergenen in Lebensmitteln beschäftigten sich Prof. S. Vieths und Dr. T. Holzhauser vom Paul-Ehrlich-Institut, Bundesamt für Sera und Impfstoffe in Langen. Prof. U. Stahl von der TU Berlin leitet die Diskussion.

 

Neue Anwendungen der metallorganischen Katalyse: Vom Labor bis zur industriellen Anwendung

6. November 2003, 15 Uhr, DECHEMA-Haus in Frankfurt/M.

 

Über neue chirale Phosphorliganden und deren Anwendungen in der asymmetrischen Hydrierung berichtet Prof. A. Börner vom Leibniz-Institut für Organische Katalyse in Rostock. Neue Anwendungen für Feinchemikalien mit neuen Katalysatoren in der asymmetrischen Katalyse stellt Prof. J.G. de Vries von DSM Research-Life Sciences in Geleen/NL vor. Dr. K.-D. Wiese von der OXENO-Olefinchemie GmbH in Marl präsentiert Hydroformulierungen - neue Anwendungen im Bereich Bulk-Chemikalien. Die Diskussionsleitung hat Prof. W. Leitner von der RWTH Aachen.

Im Rahmen dieses Kolloquiums wird die Otto-Roelen-Medaille verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden junge europäische Forscher für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf den Gebieten der homogenen Katalyse geehrt.


 

Automatisierung und Validierung in der pharmazeutischen Industrie

20. November 2003, 15 Uhr, DECHEMA-Haus in Frankfurt/M.

 

Über die aktuellen GMP-Anforderungen an Automatisierungssysteme in der Pharmatechnik berichtet Prof. H. Hensel von der Hochschule Harz (FH) in Wernigerode. Dipl.-Ing. W. Felten von der Felten Automation GmbH in Serrig stellt Automatisierungs- und Managementsysteme für die Pharma- und Lebensmittelindustrie vor. Die europäische Sicht der Regularien zur Validierung von (automatisierten) Anlagen in der pharmazeutischen Industrie zeigt K.-H. Menges vom Regierungspräsidium Darmstadt auf. Über die GMP-gerechte Validierungsdokumentation und den Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung im Unternehmen referiert Dipl.-Dok. F. Behnisch, Aventis Behring GmbH, Marburg. Diskussionsleiter ist Prof. H. Hensel von der Hochschule Harz (FH) in Wernigerode.

 

Reaktions- und Trenntechnik bei der Gewinnung von Enantiomeren

25. November 2003, 15 Uhr, MPI für Dynamik komplexer technischer Systeme / Universität Magdeburg

 

Eine der schwierigen im industriellen Maßstab zu lösenden Aufgaben ist die Trennung von Enantiomeren. Aufgrund der steigenden Reinheitsanforderungen insbesondere in der pharmazeutischen Industrie sind zuverlässige Trenntechniken gefragt. Prof. S. Panke von der ETH Zürich/CH stellt die enantioselektive Katalyse – Enzymkatalyse vor. Über die Enantiomerentrennung durch Kristallisation berichtet Dr. Heike Lorenz von MPI für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg. Dr. O. Brüggemann von der TU Berlin referiert über die Enantiomerentrennung mit molekular geprägten Polymeren. Die kontinuierliche Chromatographie zur Enantiomerentrennung stellt Dr. O. Ludemann-Hombourger von der NOVASEP S.A.S. in Pompey/F vor. Prof. A. Seidel-Morgenstern vom MPI für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg übernimmt die Diskussionsleitung.

 

Weitere Informationen:

DECHEMA-Kolloquien, Frau Brandt
Tel. (069) 75 64-375, Fax: (069) 75 64-272, E-Mail: ,
Internet: www.dechema.de/kolloquien

63/2003
© DECHEMA e.V. 1995-2008, Last update am 15.07.2008 von Claudia Rinck