Freiburger Wissenschaftler wird für seine herausragenden Forschungsbeiträge auf dem Gebiet der homogenen Katalyse gewürdigt
Anläßlich des DECHEMA-Kolloquiums „Neue Anwendungen der metallorganischen Katalyse: Vom Labor bis zur industriellen Anwendung“ am 6. November 2003 um 15 Uhr im DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main, wird die Otto-Roelen-Medaille verliehen an:
Privatdozent Dr. Stefan Mecking, Freiburg.
Mit diesem von der Celanese AG gestifteten und mit 5.000 € dotierten Preis werden herausragende Leistungen auf dem Gebiet der homogenen Katalyse gewürdigt. Er wird alle zwei Jahre vergeben und wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen.
Stefan Mecking erhält diese Auszeichnung für seine wegweisenden Arbeiten zur Polymerisation in wässrigen Mehrphasensystemen.
Stefan Mecking leitet eine Arbeitsgruppe am Freiburger Materialforschungszentrum und Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg. Einen Schwerpunkt seiner Arbeiten bildet die neuartige katalytische Synthese von Polymerdispersionen. Solche Dispersionen sind wässrige "Aufschlämmungen" von Polymerteilchen, die so klein sind, dass sie sich auch nach langer Zeit nicht absetzen.
Durch die katalytische Synthese ist es möglich, Polymere und Materialeigenschaften, die über herkömmliche Verfahren nicht zugänglich sind, zu erzeugen. Die so hergestellten Dispersionen sind für eine Vielzahl von Anwendungen von Interesse, beispielsweise für umweltfreundliche und dabei kostengünstige lichtstabile Beschichtungen.
Fotos von der Preisverleihung sind erhältlich bei der Öffentlichkeitsarbeit der DECHEMA e.V., Tel.: 069/7564-267.296, Fax:069/7564272