Mikroverfahrenstechnik
Frankfurt am Main, 16.-17. Juni .2004
Der Kurs richtet sich an Ingenieure, Techniker und Naturwissenschaftler aus den Bereichen Prozeßentwicklung und Planung. Folgende Schwerpunkte werden behandelt: Mikroverfahrenstechnik als Ergänzung konventioneller Prozeßtechnik, Herstellung mikrostrukturierter Bausteine, verfahrenstechnische Grundlagen und mathematische Modellierung sowie industrielle Anwendungen.
Die Mikroverfahrenstechnik beschäftigt sich mit der Realisierung verfahrenstechnischer Prozesse in Anlagen, deren wirksame Dimensionen im Mikrometerbereich liegen. Diese Anlagen zeichnen sich durch besonders gute thermische sowie gute Mischeigenschaften aus. Sie ermöglichen damit neue Produktionsverfahren. Mit einem einheitlichen Baustein- und Interfacedesign, das sich bereits in der Entwicklung befindet, ermöglicht die Mikroverfahrenstechnik maßgeschneiderte Produktionseinrichtungen für kleintonnagige Produkte und zur Untersuchung verfahrenstechnischer Problemstellungen.
Schutz von Chemieanlagen gegen kriminelle Angriffe
Frankfurt am Main, 29.-30. Juni 2004
(Anerkannt als Weiterbildungsveranstaltung für Immissionsschutz- und Störfallbeauftragte im Sinne der 5. BlmSchV)
Der Kurs richtet sich an Führungskräfte aus den Bereichen Produktion, Technik, Sicherheit, Werkschutz und Notfallmanagement sowie an Mitarbeiter von Aufsichtsbehörden, Berufsgenossenschaften, TÜV und anderen Beratungsorganisationen. Führungskräfte des Werkschutzes gewinnen einen Einblick in angrenzende Fachgebiete.
Der Kurs vermittelt und vertieft Kenntnisse an der Schnittstelle zwischen „Safety“ und „Security“. Einige der in diesem Kurs aufgegriffenen Themen werden aktuell noch kontrovers diskutiert. Mit dem unmittelbaren Bezug auf diese Diskussionen in der Störfallkommission und anderen Gremien dient der Kurs den Teilnehmern auch als Hilfestellung für eine einvernehmliche Lösung möglicher spezifischer Probleme.
Aufbauend insbesondere auf dem Leitfaden der Störfallkommission
„Maßnahmen gegen Eingriffe Unbefugter“ wird gezeigt, wie das Risiko eines kriminellen oder terroristischen Anschlags auf eine Chemieanlage systematisch bewertet werden kann. Fachleute stellen diese Grundlagen für eine Entscheidung über (zusätzliche) Schutzmaßnahmen zusammenfassend dar. Zu den Maßnahmen zählen neben einer sinnvollen Nutzung von Methoden der Anlagensicherheit und Ergänzung des Sicherheits- und Notfallmanagements vor allem solche wie Zugangskontrollen oder die Überwachung von Fremdfirmen und Besuchern.
Zur Problematik potentieller Innentäter werden die Erkenntnisse eines aktuellen Forschungsvorhabens des Umweltbundesamtes sowie die neue Rechtslage zur Sicherheitsüberprüfung von Beschäftigten in Betriebsbereichen vorgestellt. Einen besonderen Raum wird auch die Frage einnehmen, unter welchen Voraussetzungen Teile der Sicherheitsberichte nach StörfallV geheim gehalten werden dürfen und welchen Einfluß die geänderte Sicherheitslage auf die Öffentlichkeitsarbeit hat.
Weitere Informationen und Anmeldung:
www. dechema.de (Weiterbildung)
E-mail:
Tel.: (069) 7564-253
E-mail:
Tel.: (069) 7564-202 |