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25.09.2006
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Verfahrenstechnik und Lebensmittelindustrie – Von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung zu Prozess- und Produktinnovation

Plenarvortrag anläßlich der GVC/DECHEMA-Jahrestagungen
Donnerstag, den 28. September 2006, 8.30 Uhr, Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden

Über den Forschungstransfer in der Lebensmittelindustrie und einige erfolgreiche Projekte wird. Prof. Dr.-Ing. Erich J. Windhab von der ETH Zürich/CH in seinem Plenarvortrag anhand von Beispielen berichten.

Lebensmittel gibt es heute zur Genüge in jedem Supermarkt. Sie sollen schmecken, beste Qualität aufweisen und nicht zu teuer sein. Aber über die Herstellungswege und wie die Frucht vom Feld zum nützlichen Lebensmittel für den Verbraucher wird, darüber macht sich wohl kaum jemand wirklich Gedanken.

Wer denkt da schon an solch komplizierte Begriffe wie Dispergieren, Enkapsulieren, Kristallisieren, Extrudieren oder Sprühtechnologien? – Dahinter steckt jedoch eine Menge Know-how der Lebensmittelverfahrenstechniker, die den Weg von der Grundlagenforschung über den Herstellungsprozeß bis zu Produktinnovationen intensiv begleiten.

„Eine der zentralen Fragen der Industrie an die Forschenden ist die nach dem Grad der Umsetzbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse im Hinblick auf deren ökonomischen Nutzen. Die Grundlagenforschung weist diese Frage meist als für sie nicht relevant von sich, die angewandte Forschung tut sich oft schwer, die richtigen Synapsen zu finden“, erklärt Professor Windhab die grundsätzlichen Probleme beim Forschungstransfer. „Bekanntermaßen klafft häufig bereits zwischen den in verschiedenen Grundlagendisziplinen tätigen Wissenschaftlern ein „Verständnis-Gap“, dessen Dimensionen sich zwischen in Grundlagen- und angewandten Bereichen Forschenden massiv vergrössern“, bestätigt Windhab aus langjähriger Erfahrung.

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© DECHEMA e.V. 1995-2008, Last update am 15.07.2008 von Claudia Rinck