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Press release ¤ Information de presse

DECHEMA e.V.
Theodor-Heuss-Allee 25
D-60486 Frankfurt am Main
Telefon (069) 7564-0
Telefax (069) 7564-201
E-Mail:
http://www.dechema.de

18.05.2003
Kontakt/Contact:
Dr. Christina Hirche
Tel. ++49 (0) 69 / 75 64 - 2 77
Fax ++49 (0) 69 / 75 64 - 2 72
e-Mail:

ACHEMA aktuell: "Lebensmittelindustrie bleibt weltweit Wachstumsbranche"

 

In der Nahrungsmittelindustrie finden sich alle Facetten der verschiedenen Prozeßindustrien. Die Ausrüstungen reichen von Pumpen, Filtern und Fermentern, Trocknern, Mischern und Membrananlagen über die Verpackungstechnik, Labor- und Analysentechnik bis zur Prozeßleittechnik. Damit die Unternehmen eine hohe Produktsicherheit gewährleisten und die verschiedenen behördlichen Auflagen erfüllen können, spielen Steril-, Analysen- und Umwelttechnik eine immer größere Rolle. Neueste Technologien sind gefragt: von der Biotechnologie bis zur Nanotechnologie, intelligente Logistik- und IT-Systeme.

Dies alles sind Themen, die die ACHEMA als internationale Leitveranstaltung für die Prozeßindustrien - chemische Industrie, Pharma- und Lebensmittelindustrie- wie keine andere Veranstaltung in dieser Breite weltweit anbietet. Zahlreiche Innovationen und Neuentwicklungen werden auch in diesem Jahr hier ihre Premiere haben.

Wohin gehen die Trends? Ausstellung und Kongreß geben Antworten

Die Bedeutung der hygienegerechten Gestaltung von Maschinen, die in der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz kommen, hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Im Bereich Nahrungsmittelmaschinen sind fundierte Kenntnisse über Verfahren, Prozeßbedingungen und eingesetzte Werkstoffe sowie einschlägige Vorschriften, Regelwerke und Konformitätsbescheinigungen sowie Prüfbescheinigungen notwendig. Welche Anforderungen werden einer hygienegerechten Konstruktion und Produktion gerecht? Die Anforderungen sind vielfältig! Die Ausstellung zeigt Systemlösungen für die Molkereiwirtschaft, für die Fleisch-, Fisch- oder Gefügelverarbeitenden Industrie, für Feinkost, Gemüseverarbeitung, Getränke- und Konservenindustrie bis zu Tiefkühl- oder Gewürzverarbeitung einschließlich der notwendigen Umwelttechnologien.

Auch die Verpackungstechnik hat in der Nahrungsmittelindustrie einen enorm hohen Stellenwert. Hygienesichere Verpackungen, Kennzeichnung zu Haltbarkeit und Herkunft, Logistiksysteme oder maßgeschneiderte Maschinen zu moderaten Kosten sind gefragt.

Food Technology: Vortragssessions und Podiumsdiskussionen

Im Mittelpunkt von zwei Sessions am Montag, 19. Mai, und am Freitag,
23. Mai, im CongressCenter steht das Thema „Food Technology“.

Auf der ACHEMA-Podiumsdiskussion am Dienstag, dem 21. Mai, 11.00 Uhr im Forum werden renommierte Vertreter vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, von Unilever Bestfoods Deutschland GmbH, der TU München, der Nestle Nutrition GmbH, von Procter & Gamble European Service GmbH und der Bundesforschungsanstalt für Ernährung das Thema „Functional Food - Mogelpackung oder Megatrend“ mit den Teilnehmern diskutieren.

Lebensmittel, die durch Zugabe bestimmter Nährstoffe oder Zutaten so modifiziert werden, können einen spezifischen gesundheitlichen Nutzen bringen. Sind solche Lebensmittel, die beispielsweise cholesterinsenkend wirken, noch Lebensmittel oder schon Arzneimittel, die klinische Studien durchlaufen müssen? Auf dem deutschen Markt und auch in anderen europäischen Ländern werden laufend neue Produkte angeboten, und die Forschung ist dabei, die gesundheitliche Wirkung zu untersuchen. Noch unklar ist, wie die pharmazeutische und Nahrungsmittelindustrie auf die verschwimmenden Grenzen zwischen diesen Märkten reagieren. Die Prozeßtechnik jedenfalls verfügt hier über ein marktübergreifendes Know-How.

Grüne Biotechnologie

Mit der grünen Biotechnologie sind viele Hoffnungen verbunden, die sich bislang erst in Ansätzen realisieren ließen. Woher kommt das anhaltende Mißtrauen in der Bevölkerung und was muß getan werden, um die Vorteile der grünen Biotechnologie besser aufzuzeigen? Ist es dafür nicht womöglich schon zu spät? Diese und andere Fragen diskutieren unter der Moderation von Frau Dr. Gabriele Sachse (BioLinx, Frankfurt) Vertreter der Forschung: Professor Hans-Jörg Jacobsen (Universität Hannover), Professor Imdadul Hoque (Universität Dakar) und Vertreter junger innovativer Unternehmen (Sungene, Gatersleben) und der Agro-Industrie (Bayer CropSciences, Frankfurt).

31/2003
© DECHEMA e.V. 1995-2009, Last update am 15.07.2008 von Claudia Rinck