24. DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen vom 26. bis 28. September 2006 in Wiesbaden
Die DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen ist seit langem ein fester Bestandteil im Terminkalender vieler Fachleute. Sie wird in diesem Jahr vom 26. bis 28. September 2006 in Wiesbaden bereits zum 24. Mal stattfinden. Das Generalthema der diesjährigen Veranstaltung lautet „Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen“. Das Programm greift aktuelle Themen aus der Bioprozeßtechnik, der Biotechnologie nachwachsender Rohstoffe, der maßgeschneiderten Proteine, der Zellkulturtechnik und der Systembiotechnologie auf. In spezifischen Workshops werden die Ergebnisse von DBU- und BMBF-geförderten Projekten vorgestellt und das Thema Bionik adressiert.
Das Programm der 24. DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen ist in diesem Jahr ein integraler Bestandteil der gemeinsamen Jahrestagungen von VDI – Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) und DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. Über gemeinsam vorbereitete Vortragsreihen zum Beispiel zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe ist eine enge inhaltliche Anbindung der Jahrestagung der Biotechnologen an das Programm der GVC/DECHEMA-Jahrestagungen gewährleistet.
Insgesamt werden in 30 Übersichts- und Tandemvorträgen, 220 Fachvorträgen und über 200 Postern neueste Entwicklungen aus der Biotechnologie und der chemischen Verfahrenstechnik vorgestellt. Erstmals werden spezifisch auch branchen- und bereichsübergreifende Fokusthemen durch Fachleute aus der Industrie und der Hochschule adressiert. Unter anderem sind dies die industrielle Wasserbereitstellung und -nutzung, Ernährung und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe.
Der Festvortrag „Herausforderung Zukunft – Technischer Fortschritt und Globalisierung“ von Professor Michael Jischa, TU Clausthal, greift genauso wie die Podiumsdiskussion zum Thema „Forschungsstandort Deutschland im internationalen Umfeld“ einen wichtigen Aspekt der aktuellen Diskussion über die Zukunft des Standorts Deutschland auf. In seinem Plenarvortrag „Bio ohne Technik / Technik ohne Bio? – Vom Glanz und Elend der Interdisziplinarität in der Biotechnologie“ wird Professor Christian Wandrey, Forschungszentrum Jülich, einen nachdenklichen und gleichzeitig unterhaltsamen Einstieg in die Biotechnologie geben.
Das Veranstaltungsprogramm wird durch eine fachbegleitende Ausstellung mit Firmen aus der Biotechnologie, der Chemie und der chemischen Verfahrenstechnik ergänzt, auf der neueste kommerzielle Entwicklungen präsentiert werden und Kollegen aus Industrie und Hochschule zum Gespräch einladen. Studierenden bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, ihre potentiellen Arbeitgeber kennenzulernen und sich über den Beruf als Biotechnologe, Chemiker oder Verfahrenstechniker zu informieren.
Programm und Anmeldung |