Zum sechsten Male wird die DECHEMA im Jahr 2010 die Otto-Roelen-Medaille für eine herausragende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Katalyse vergeben. Dieser nach dem Entdecker der Hydroformulierung Otto Roelen (1897-1993) benannte Preis wurde 1997 von der Hoechst AG ins Leben gerufen und wurde seitdem für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der homogenen Katalyse vergeben.
Jetzt wird der Preis von der Oxea Gruppe gestiftet. Er wird für 2010 erstmals international ausgeschrieben und für Arbeiten auf dem gesamten Gebiet der Katalyseforschung verliehen. Die Arbeiten sollten dabei eine hohe anwendungstechnische Relevanz aufweisen.
Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.
Vorschläge für die Zuerkennung der Otto-Roelen-Medaille werden bis zum 1. November 2009 erbeten an:
DECHEMA e.V.
z.Hd. Herrn Dr. K. Wagemann
Postfach 15 01 04
D-60061 Frankfurt am Main.
Über die Zuerkennung entscheidet das Sachverständigen-Komitee der Otto-Roelen-Medaille. Vorschläge sollen eine ausführliche Begründung, den Lebenslauf des Nominierten sowie eine Publikations- / Patentliste enthalten. Ausgewählte Nachdrucke von relevanten Veröffentlichungen in anerkannten internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften können ebenfalls beigefügt werden. Selbstnominierungen sind nicht möglich. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung.
Preisträger der ersten Otto-Roelen-Medaille 1997 war Prof. Dr. Matthias Beller, Institut für Organische Katalyseforschung an der Universität Rostock e.V. Weitere Preisträger der Otto-Roelen-Medaille waren Dr. Richard W. Fischer, Celanese Deutschland GmbH, und Dr. Fritz Kühn, TU München (1999), PD Dr. Walter Leitner, MPI für Kohlenforschung, Mülheim (2001), PD Dr. Stefan Mecking, Universität Freiburg (2003) und Prof. Dr. Kay Severin, Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (2005).
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